Der Lebensstil hat großen Einfluss

Wie lässt sich das Krebsrisiko minimieren? Jährlich bekommen allein in Deutschland mehr als 500.000 Menschen eine Krebsdiagnose. Dabei wären bis zu 40 Prozent der Neuerkrankungen vermeidbar. Eine TV-Dokumentation geht auf die Suche: Wie lässt sich das Risiko minimieren? Eine große Rolle spielt der eigene Lebensstil. So kann regelmäßige Bewegung im Körper Prozesse beeinflussen, sodass sich potenziell schädliche Zellen gar nicht erst entwickeln.
Die Biologin Nadira Gunasekara von der Sporthochschule Köln zeigt in ihrer Forschung, wie Sport und Bewegung das Immunsystem stärken und ihm dabei helfen, Krebszellen besser zu bekämpfen. Im Fokus steht aktuell der Einfluss von Krafttraining – neben klassischem Ausdauertraining. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Myokine, das sind Botenstoffe, die bei Muskelaktivität freigesetzt werden.
Neben Bewegungsmangel zählen auch Übergewicht, Rauchen und Alkohol zu den beeinflussbaren Krebsrisikofaktoren. „Die große Chance besteht darin, dass ich selbst aktiv werden kann“, sagt die Präventionsmedizinerin Ursula Will vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKZF) in Heidelberg. Den eigenen Lebensstil zu verändern, gelingt vielen besser, wenn sie dabei Unterstützung haben.
t=> Hier geht es zur TV-Doku „Anti-Krebs-Hacks – Dein Lebensstil zählt“




